DVD / Blueray Rippen / Kopieren – Tuturial

Wenn man seine DVD bzw. Blu-ray Sammlung Digitalisieren m√∂chte braucht man das richtige Programm. Hier zeige ich wie man im Handumdrehen eine DVD / Blu-ray zu einer MKV Datei konvertiert. Daf√ľr nutzen wir das kostenlose Programm MakeMKV. MakeMKV ist f√ľr Windows und Mac Verf√ľgbar und kann hier heruntergeladen werden:

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Mit einem Doppelklick Startet man eine gew√∂hnliche Programm Installation. Wenn die abgeschlossen ist kann man das Programm ganz einfach √Ėffnen. Jetzt muss man noch die gew√ľnschte DVD oder Blu-ray in den jeweiligen Player einlegen. MakeMKV liest die DVD / Blu-ray ein. Mit einem Klick auf das Laufwerkssymbol in der Mitte wird die DVD / Blu-ray ge√∂ffnet. Das kann einige Sekunden dauern.

Makemkv-√úbersicht
Mit einem Klick auf das Laufwerks Symbol wird das Medium wahlweise DVD oder Blu-ray geöffnet.
makemkv-öffnet-DVD-Blueray
Die DVD / Blue-Ray wird geöffnet.

makemkv-geöffnete-DVD-Blueray

Wenn die DVD / Blu-ray ge√∂ffnet ist hat man meisten Mehrere Optionen zur Verf√ľgung. Am besten nimmt man die gr√∂√üte Datei. Wenn man auf den kleinen Feil vor dem K√§stchen klickt kann man noch Ausw√§hlen welche Ton- und Untertitel Spuren mit extrahiert werden sollen. Man kann nat√ľrlich mehrere Sprachen in einer Datei Speichern. Die Sprache l√§sst sich bei so gut wie jedem Player ausw√§hlen. Auch Plex kommt damit bestens zu recht.

makemkv-auswahl
Hier sieht man eine Beispiel auswahl bei einer DVD. So wird der gedammte Film mit Deutschen und Englischen Sound samt Untertiteln gespeichert.

Mit einem Klick auf diesen Button:makemkv-makemkv wird angefangen die DVD / Blue-Ray abzuspeichern. Das kann einige Zeit dauern kommt aber auf die größe der Datei und die geschwindigkeit des Laufwerks an. Am ende bekommt man ganz legal eine MKV Datei.

Warum ist das ganze legal?

Man kopiert die DVD oder Blueray im rahmen der Privatkopie. Das ist solange legal wie man die Dateien nicht Veröffentlicht sondern wirklich nur Privat gebraucht.

Die Privatkopie ist im deutschen Recht in ¬ß 53 Absatz 1 Satz 1 UrhG geregelt. Gem√§√ü ¬ß 15 UrhG steht allein dem Urheber das Recht zu, sein Werk zu verwerten. Dazu z√§hlt auch die Vervielf√§ltigung. Eine der vielen Einschr√§nkungen des ¬ß 15 UrhG ist die ‚ÄěPrivatkopie‚Äú aus ¬ß 53 UrhG. Die Privatkopie ist eine so genannte Schrankenbestimmung des Urheberrechts, welche das grunds√§tzlich ausschlie√üliche Vervielf√§ltigungsrecht des Urhebers (¬ß¬ß 15 Abs. 1 Nr. 1, 16 UrhG) einschr√§nkt. Ein Urteil des Bundesgerichtshofs wird dahingehend ausgelegt, dass bis zu sieben Kopien f√ľr den engen privaten Kreis erlaubt sind. Dieses Urteil ist allerdings von 1978 und bezieht sich nicht auf digitale Kopien.

Am 21. September 2007 verabschiedete der Bundesrat das Zweite Gesetz zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft (sog. ‚ÄěZweiter Korb‚Äú). Das Gesetz trat am 1. Januar 2008 in Kraft. ¬ß 53 Abs. 1 S. 1 UrhG wurde ge√§ndert, so dass Privatkopien nicht zul√§ssig sind, sofern zur Vervielf√§ltigung ‚Äěeine offensichtlich rechtswidrig hergestellte oder √∂ffentlich zug√§nglich gemachte Vorlage‚Äú verwendet wird. Quelle: Wikipedia