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Homeserver : Einleitung

Ein Homeserver ist ein Computer der bestimmte Aufgaben ├╝bernimmt, damit sind aber nicht Desktop Anwendungen gemeint. Gr├╝nde f├╝r einen eigenen Homeserver gibt es viele, man m├Âchte z.B. die Hoheit ├╝ber die eigenen Daten behalten und sich eine eigene Cloud ins Zimmer stellen. Oder auch die eigene Digitalisierte Serien & Filmsammlung soll innerhalb des Heimnetzwerkes bereitgestellt werden. Welche aufgaben auch immer der Server ├╝bernimmt, Sparsam sollte er schon sein, sonst w├Ąchst die Stromrechnung ins unermessliche. Deswegen empfiehlt sich f├╝r den 24/7 Betrieb keine gebrauchte ├Ąltere Serverhardware zu kaufen, sondern auf neue, aus Kostengr├╝nden auch Desktop Hardware zu setzen. Nat├╝rlich gibt es auch Sparsame gebraucht- Server Hardware die man einsetzen kann. Je nach Einsatzraum, ob jetzt Wohnzimmer oder K├╝che, muss nat├╝rlich noch die Lautst├Ąrke angepasst werden. Im Keller kann ein kleine Maschine ruhig mit einigen Turbinen rennen, im Wohnzimmer w├Ąre das allerdings etwas unangenehm. Also stellt man Anforderungen auf:

  • Stromsparend
  • Leise
  • G├╝nstig (nicht billig)
  • Muss gen├╝gen „Platz“ f├╝r den jeweiligen Anwendungszweck bereitstellen)
  • Virtualisierung ja oder nein

Die Passenden Teile sollte ganz nach Anwendungszweck rausgesucht werden: Ein reiner Speicherserver braucht keine Starke CPU aber daf├╝r mehr Speicher, ein Streaming Server braucht auch viel Speicher aber auch eine Starke CPU ( Video Live Encoding). Ein Webserver, wie man ihn z.B. f├╝r Owncloud oder Nextcloud ben├Âtigt kommt allgemein auch mit schw├Ącherer Hardware klar.┬á Zudem sollte man auch immer die geforderten Spezifikationen (Requirements) der eingesetzten Software beachten. F├╝r viele Software Pakete setzt man am besten eine Linux Distribution ein, nat├╝rlich die Server Version. Passend w├Ąren Ubuntu , CentOS oder auch Raspian. Natprlich kann man auch UNRAID einsetzten, wie ich das tue. Dann muss man sich noch die Frage stellen ob man mehrere Programme nebeneinander oder Virtuell getrennt laufen l├Ąsst. Eine weitere frage ist die, nach der Sicherheit.

Virtualisierung

Wenn Virtualisiert werden soll also z.B. Vmware Esxi benutzt werden soll muss die CPU das auch unterstützen. Bei Intel heisst die Technologie ganz einfach Intel® Virtualisierungstechnik. Ob ein Intel Prozessor das unterstützt kann hier herausgefunden werden. Die Aktuellen AMD Ryzen Modelle unterstützen alle AMDs Abwandlung AMD-V.

Backups

Welche Dienste der Server am Ende bereitstellen soll, meist ist die Datensicherheit wichtig. Auch wenn viele sagen: „der Server bekommt sooderso ein RAID, das ist sicher“ die irren. EIn Raid ist n├Ąhmlich nat├╝rlich noch l├Ąngst kein vollwertiges Backup. Wenn das gesamte ger├Ąt besch├Ądigt wird, zB. durch einen Wasserschaden oder einen Brannt, hilft so ein Raid wenig. Deswegen sollte man in erw├Ągung ziehen eine zweite Backup einheit, am besten an einem Physisch getrennten Ort aufzustellen. Oder als Alternative ein Verschl├╝sseltes Backup auch einen der gro├čen Cloud Anbieter Laden.

Standort

Auch der Standort ist ein wichtiger Punkt, der vor der Hardware Beschaffung gekl├Ąrt werden sollte. Wie vorher schon genannt sollte so ein Server m├Âglichst Leise sein, am besten noch passiv gek├╝hlt. Wenn der Homeserver sp├Ąter im Keller steht k├Ânnen die L├╝fter auch mal was lauter werden. Wichtig ist zudem noch eine Gute Anbindung an das eigene Homenetz. Wenn der Wunschstandort nicht via Kabel erschlie├čbar ist, kann so ein Dlan Adapter helfen.

Wenn diese Punkte, und damit die gr├Âbsten Anforderungen gekl├Ąrt sind, geht es zur Hardwareauswahl.


ÔçĺHomeserver auf Basis eines AMD Ryzen 5 2600 und UNRAID