Memtest86 USB

Was ist neu in MemTest86 f├╝r die UEFI-Plattform (Version 5 und sp├Ąter)?

MemTest86 unterst├╝tzt das Booten von der neueren UEFI-Plattform. Beim Booten von der UEFI hat MemTest86 Zugriff auf zus├Ątzliche Dienste, die im BIOS nicht verf├╝gbar sind, einschlie├člich:

    • Native 64-Bit-Unterst├╝tzung
    • F├╝r den Zugriff auf mehr als 4 GB Speicher ist die Verwendung der PAE-Umgehungsl├Âsung nicht mehr erforderlich. (PAE = Erweiterung der physischen Adresse)
    • Mausunterst├╝tzung, sofern vom zugrunde liegenden UEFI-System unterst├╝tzt. Auf ├Ąlteren Systemen ist weiterhin eine Tastatur erforderlich.
    • Verbesserte USB-Tastatur-Unterst├╝tzung. Die Tastatur funktioniert jetzt auch auf Systemen, die den IO-Port 64/60 nicht korrekt emulieren k├Ânnen. Daher werden jetzt auch Mac-USB-Tastaturen unterst├╝tzt.
    • Verbesserte Multi-Threading-Unterst├╝tzung, sofern vom zugrundeliegenden UEFI-System unterst├╝tzt.
    • Berichterstattung ├╝ber detaillierte RAM SPD-Informationen. Timings, Taktraten, Herstellernamen und vieles mehr.
    • Unterst├╝tzung f├╝r das Schreiben auf das USB-Laufwerk, von dem aus MemTest86 zur Protokollierung und Berichterstellung ausgef├╝hrt wird. In allen fr├╝heren MemTest86-Versionen gab es keine Festplattenunterst├╝tzung.
    • Verwendung von GPT. (GUID-Partitionstabelle)
    • ECC RAM-Unterst├╝tzung (begrenzte Hardware-Unterst├╝tzung, laufende Entwicklung)
    • Erkennung von ECC-Unterst├╝tzung sowohl im RAM als auch im Speicher-Controller
      Abfrage nach ECC-Fehlern
    • Injektion von ECC-Fehlern zu Testzwecken. (nur begrenzte Hardware)
    • Unterst├╝tzung f├╝r DDR4-RAM (und zugeh├Ârige Hardware), einschlie├člich Abruf und Meldung von DDR4-spezifischen SPD-Details. Dazu geh├Ârt DDR4-RAM, das Intel XMP 2.0 DDR4-RAM-Timings unterst├╝tzt.
    • Option zum Deaktivieren der CPU-Zwischenspeicherung f├╝r alle Tests
      Vorhandensein einer Konfigurationsdatei, mit der Einstellungen ohne Tastatureingabe vordefiniert werden k├Ânnen. Dies kann bei der Automatisierung helfen.
    • Unterst├╝tzung f├╝r Secure Boot.
    • Geschwindigkeitsverbesserungen zwischen 10% und 30%+. Besonders f├╝r Tests, #5, #8 & #9. Dies f├╝hrt zu einer st├Ąrkeren Verlagerung auf nativen 64-Bit-Code, zur Beseitigung des PAE-Paging-Hacks, zum Wechsel des Compilers und zur Verwendung schnellerer Algorithmen zur Erzeugung von Zufallszahlen.
    • Hinzuf├╝gen von 2 neuen Speichertests, um die Vorteile von 64bit-Daten und SIMD-Befehlen zu nutzen.
    • Unterst├╝tzung f├╝r Netzwerk-PXE-Boot f├╝r skalierbaren, plattenlosen Einsatz auf mehreren Zielen

Erstellen einer MemTest86-USB Sticks in Windows

  1. Laden Sie das Windows MemTest86 USB-Abbild herunter.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die heruntergeladene Datei und w├Ąhlen Sie die Option „Extrahieren nach hier“. Dadurch wird das USB-Abbild und das Imaging-Tool in den aktuellen Ordner verschoben.
  3. F├╝hren Sie das mitgelieferte Image-USB-Tool aus. Die Image-Datei sollte bereits ausgew├Ąhlt sein, und Sie m├╝ssen nur noch ausw├Ąhlen, welches angeschlossene USB-Laufwerk in ein bootf├Ąhiges Laufwerk umgewandelt werden soll. Beachten Sie, dass dadurch alle Daten auf dem Laufwerk gel├Âscht werden.

Erstellen eines bootf├Ąhigen MemTest86-USB-Flash-Laufwerks unter Linux/Mac

  1. Laden Sie das MemTest86-USB-Image herunter.
  2. Entpacken Sie die Dateien aus dem Paket (unzip memtest86-usb.zip). Eine Image-Datei (.img) und eine README-Datei werden im aktuellen Verzeichnis erstellt.
  3. Folgen Sie den Anweisungen in der README-Datei, um das USB-Flash-Laufwerk zu beschreiben.