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Russisches Atomkraftwerk sticht in See

Das erste schwimmende Kernkraftwerk hat am 28. April 2018 als Pontonboot die werft des ebenfalls russischen Herstellers OKBM Africantov verlassen. Das Kernkraftwerk soll eine Stadt in Sibirien mit seinen rund 70 Megawatt Strom versorgen. Laut des Herstellers hat der Pontonreaktor ein Simuliertes Erdbeben der Stärke 10 überstanden.

Kühlsystem funktioniert im Notfall auch ohne Strom

Das Kühlsystem des Reaktorpontons funktioniert im Notfall auch ohne Strom, beim Ausfall aller Kühlpumpen wird der Reaktor durch die natürliche Konvektion des Wasseres weiterhin gekühlt. Der Dampf der bei der Kühlung des Reaktors erzeugt wird treibt die Turbinen an.

Anders als bei militärischen Reaktoren kommt dabei kein hoch angereichertes Uran zum Einsatz. Stattdessen enthalten die Brennstäbe vergleichsweise niedrig angereichertes Uran mit 20 Prozent Uran-235 Anteil.

Sicherheit

Um im Falle einer unkontrollierten Kernschmelze zu verhindern, das Radioaktive Partikel austreten, sitzt der gesamte Reaktor in einer geschlossenen Hülle. Das Kernkraftwerk wurde von Deutschen und kanadischen Forschern untersucht, als einziger magel wurde festgestellt, das die Ergebnisse von den standardmäßig für Atomkraftwerken benutzte Simulationsprogramme nicht wirklich glaubwürdig seien.

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